| Zum ersten
mal wurde die Sankt Petrus und Paulus Pfarrkirche in Bad Reinerz
1324 erwähnt.
In der Kirche befindet sich ein sehenswerter Hauptaltar ca.
1730 von M. Kössler verfasst, und dem Gemälde vom
böhmischen Künstler Piotr Brandl " Abschied der Apostel Petrus und
Paulus " Andere Altäre stammen aus 1720, 1725, 1780 . In der
Kirche befindet sich ein renassaince Taufbecken aus 1560, einer
Rokokoorgel 1780, mehrere Skulpturen und Barockgemälden von XVIII und
XIX Jhr. Bemerkenswert ist die Kanzel, 1732 mit Figuren der
Evangelisten.
Die erste Erwähnungen über die Mineralquellen stammt aus dem Anfang des
15. Jhs. Eine Papiermühle bestand in Reinerz schon vor dem Jahr 1562
Die Dreieinigkeitkapelle steht auf dem Hügel (560 m. ü.d.M) im
Buchenwald. Das Gebäude wurde als Dreieinigkeit - Votivkapelle, nach
der Pestepidemie 1679, geschaffen.
1725 wurde die Votivfigur der Heiligen Jungfrau mit dem Kind am
Stadtmarkt aufgerichtet als Dank für die Rettung vor der Pest. Es
stellt die Heilige Jungfrau mit dem Jesu Kind von Heiligen Florian und
Sebastian umgeben, die die Stadt vor der Pest und dem Brand wehren
soll.
1769 die ersten Untersuchungen der Mineralquellen, danach ging
schnell die Entwicklung, mit dem Bau von Pavillons, Gasthäuser,
Badanlagen des Bades voran. Am Anfang des 19. Jhs. ist Bad
Reinerz in ganz Europa bekannt.
In Bad Reinerz weilten viele hervorragende Persönlichkeiten unter
anderen
1818 verweilte zur Kur Josef Elsner.
1826 ist Fryderyk Chopin mit seiner Mutter und Schwestern, zur Kur
angekommen, und hat im Theater Konzerte gegeben.
1897 Enthüllung des Obelisk, einen zwei Meter hohen Diorit mit
dem Bronze Medaillon, das die Künstlerbüste des Fryderyk Chopin
darstellt.
1905 Eröffnung der Eisenbahnstrecke nach Kudowa hat den Kurort
verstärkt.
Hier werden die Internationale Chopin Festspiele
abgehalten.
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